Kurt Rade II - virgin-jazz-face

Direkt zum Seiteninhalt
„Sheku Kanneh-Mason – Cellist & Harry Baker – Pianist im Dortmunder Konzerthaus“
 
! Unsere »Jungen Wilden« sind junge aufstrebende Musiker, die den Anfang einer vielversprechenden Solistenkarriere bereits hinter sich gelassen haben. In Dortmund können sie sich über drei Spielzeiten in all ihrer Vielseitigkeit präsentieren – als Solisten, als Kammermusiker in verschiedenen Konstellationen und als Solisten mit Orchester !
 
Ein Zitat, das man sich auf der Zunge zergehen lassen kann, denn das Konzerthaus Dortmund steht nicht nur für Klassische-Musik sondern ist auch für seine Vielfalt im Repertoire.
 
Ein Beweis dafür war das Konzert des Duos Sheku Kanneh-Mason am Celli und Harry Baker am Piano. Das Repertoire, eine Vielfalt an Kompositionen vom Jazz und Klassik so wie Popmusik. Mit sensiblen und virtuosen Interpretationen spielte sich das Duo in die Herzen des Publikums. Hervorhebend die Interpretation von Gustav Mahler, Herbie Hancock, Nadia Boulanger und Johann Sebastian Bach.
 
Das sensible und schon fast ergreifende Spiel von Sheku Kanneh-Mason, machte was mit den Zuhörern. Bei den klassischen Interpretationen einfach wunderbar, beim Jazz fehlte ein wenig der Biss, was aber im Zusammenspiel mit dem Pianisten Harry Baker mehr als  ausgeglichen wurde.
 
Harry Baker, schon seine ersten Akkorde und der Anschlag zeigten seine Möglichkeiten des Wandelns zwischen den Welten der Musik. Seine Ausbildung als Klassiker aber dann hin zum Jazzstudium gab ihm alles was er braucht.
 
Das Duo ließ die Zeit vergessen und die Anzahl der Zugaben hätte bei der Begeisterung des Publikums ins Unendliche gehen können.
 
Noch hinzugefügt, das Interview nach dem Konzert im Foyer des Konzerthauses, eine tolle Institution, war Erfrischend und minimiert die Distanz vom Publikum zu den Künstlern. Eines was Sheku Kanneh-Mason im Interview sagte, stimmt heute nicht mehr so. Die neue Generation von Jazzmusiker*innen können heute alle nach Noten spielen, denn der größte Teil studiert heute Musik.
 
Auf der Web-Site des Dortmunder Konzerthauses sind die Folgekonzerte Junge Wilde einzusehen und es lohnt sich:
   
Text: Kurt Rade, Fotos: John Davis & Jake Turney


______________________________________________________________________________________________________
Live@Pankultur in Dortmund mit „MASEPETH“ & „Salon 4b feat Dixon Ra“
 
MASEPETH:
Stephan Mattner - Tenorsax         
Michael Peters-Thöne - Drums                
Ingo Senst – Kontrabass
 
Ein spannender Jazzabend versprach die Veranstaltung in den Räumen der Live-Pankultur in Dortmund.
 
Mit dem Jazztrio MASEPETH, das aus mehr als gestandenen und exzellenten Musikern besteht, ereignete sich ein musikalischer Jazzabend der seinesgleichen suchte. Ganz im Sinne legendärer Saxophon-Trios, wurden Kompositionen von Dave Liebman, Joe Henderson, Stephan Mattner und anderen Komponisten gespielt. Von Beginn des Konzertes an, das im voll besetzten Haus stattfand, war die Spielfreude der Musiker groß und begeisterte das Publikum. Blind verstand sich das Trio, der quirlige Bass von Ingo Senst, das druckvolle Drum-Spiel von Michael Peters-Thöne und die rasanten Saxophon-Läufe von Stephan Mattner machten den Abend rund und zu einem Genuss.
 
Nach einer Umbaupause, ging es weiter mit der Gruppe „Salon 4b feat Dixon Ra“                                                                                                                                                                            
Salon 4b feat Dixon Ra:
Bea Bernert – Gesang & Steelpan
Martin Buschmann – T-Sax, Steelpan, Gesang
Rainer Buschmann – Violine
Jürgen Bruhn – Gitarren
Ferdi Eberth – Bass
Philipp Staege - Drums
 
Salon 4b wurde etwa 2005 und als Quartett von Martin Buschmann, Bea Bernert, Jürgen Bruhn und Rainer Buschmann gegründet. Inzwischen ist es zu einem Sextett angewachsen und verarbeitet in seiner Musik sie Seele des Ruhrgebiets.
 
Von Beginn an, konnte sich niemand dem Welt-Rhythmus, der voller Spielfreude und guter Laune war entziehen. Das Lächeln im Gesicht der Musiker*innen steckte förmlich an und man sah auch im Publikum viele lächelnde Gesichter.
 
Eine Musik, die zum Träumen, Tanzen und Singen einlädt. Die meisten Kompositionen entstammen der Feder von Martin Buschmann und entstanden aus dem Auge des Vulkans Ruhrgebiet.
 
Übrigens wird das Sextett „Salon 4b“ auf der Weihnachtsmatinee  des JazzClub domicil am 26.12.2022 im Dortmunder Opernhaus spielen.
 
https://mabu-musik.de/2022/04/02-11-2022-livepankultur/
 
Text & Fotos: Kurt Rade


_____________________________________________________________________________________________________
DAS "JAZZ POTT"-KONZERT 2022 im Grillo-Theater in Essen
 
Konzert Teil 1: Johanna Summer- Klavier
                          Tobias Fröhlich - Bass
                          Jan-Einar Groh - Schlagzeug
Konzert Teil 2: Johanna Summer „Klavier solo“
 
Es ist wirklich toll, wenn man nach der Sommerpause ein Konzert besuchen kann bei dem gleich ein Preis wie der JazzPott 2022 aus Essen verliehen wird.

Die junge Preisträgerin Johanna Summer, eine Pianistin von unglaublichen Format und Fähigkeiten bekommt diesen Preis nun zugesprochen, denn was sie auf ihrer ersten Einspielung „Schuhmann Kaleidoskop“ dem Musikhörenden anbietet, ist ein Genuss an musikalischer Bereicherung.
 
Vor Beginn des Konzertes wurde in einer Laudatio der künstlerische Werdegang von Johanna Summer gewürdigt und der Preis, nun der 25te, übergeben. Damit reiht sie sich in einer Gilde hoch angesehener Musikerinnen und Musiker ein.
 
Den Beginn machte sie mit ihrem schon sehr eingespielten Trio mit dem sie ihre Eigenkompositionen spielte. Die klassische Ausbildung ist natürlich unüberhörbar, aber ihre Synthese der klassischen Komposition mit dem des Jazz ergibt eine eigenständige Tonbildung die sich immer in einem nie widersprüchlichen Fluss bewegt. Ob in einer raschen Dynamik oder eines ihrer tollen gefühlvollen Balladen, das Trio interagiert fließend miteinander und ineinander.
 
Der zweite Teil des Konzertes, jetzt wieder SoloPiano, hatte wieder eine Anlehnung an Klassische Komponisten wie Schuhmann, Grieg, Bach und andere. Man hört sofort, dass aus der schon frühen Reife ihres Spiels und einem sehr persönlichen Werdegang in ihrer Seele eine Einzigartigkeit in der Art zu Improvisieren erwachsen ist. Ihre hervorragende Technik gibt ihr natürlich auch die Möglichkeit, das was sie spielen will auch so umzusetzen wie es aus ihrem Innersten kommt.  
 
Viele haben schon versucht die so genannte Brücke zwischen der Klassik und dem Jazz zu spielen, aber Johanna vereint beides miteinander, indem sie diese durch ihre Improvisation verwandelt als wäre es ein Ganzes.
 
Dieses Konzert hätte mit Sicherheit ein volles Haus verdient, aber die Menschen die es gehört haben, konnten was mitnehmen das lange anhält.  
 
Text & Foto: Kurt Rade


_____________________________________________________________________________________________________
Impressionen MoersFestival 2022
 
„MoersFestival is Back“
 
Endlich, nach Jahren der Konzert-Enthaltsamkeit durch Corona, konnte ins Moersland wieder eingereist werden. Die Sonne schien, es war warm und die Stimmung im Zentrum der Musikmacht war hervorragend.
 
Viele bekannte und unbekannte Gesichter lachten einem entgegen und je länger der Aufenthalt und die Gespräche im kleinen Park der Musikschule waren, des do mehr wuchs die Spannung das es endlich los geht.
 
Als Mitglied des FotoFestivalTeams wurden wir durch Miriam Juschkat  zu unseren Foto-Standorten eingeteilt. Mein Standort war dann die Konzerthalle und das Umfeld. Da es zahlreiche Spielstätten gab, musste das FotoFestivalTeam gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein. Mitglieder des Foto-Teams waren, Miriam Juschkat, Kristina Zalesskaya, Andre Symann, Nils Brinkmeier, Jo Hempel, Julian Schwarze und Sebastian Rehling.
 
Die Eishalle an der Konzerthalle konnte als Backstage nicht genutzt werden, da die Halle umgebaut wurde und eine Baustelle für Erdarbeiten das Parken verhinderte.
 
Rund an der Halle, konnte aber wie üblich der Budenzauber stattfinden und langsam füllte sich der Platz mit Moersland-Zuwanderern und erwarteten den Beginn des Festivals. Durch die Baustelle konnten natürlich nicht so viele Schausteller ihre Buden aufstellen wie in den vorherigen Jahren, aber eine gute Auswahl an Klamotten und Essensbuden war schon vorhanden.    
 
Ohne großen Schnick-Schnack wurde das Festival mit der Band „Artifacs“ eröffnet, gefolgt vom „Trio Buna“ und „Weave4“. Die Halle war gut besucht, hatte aber noch einen zögerlichen Anlauf. Das änderte sich aber in den folgenden Festivaltagen. Schon am Samstag waren kaum noch Sitzgelegenheiten zu ergattern, wenn man nicht vorzeitig einen Platz besetzte. Sonntag und Montag war es dann richtig voll und der Platz um die Festivalhalle besucht wie in alten Tagen.   
 
Gruppen wie: „Sana Nagano -  Smashing Humans“  I  „Maya Dunietz „Hai Shirim“ feat. Meitar Ensemble & Mädchenchor am Essener Dom“  I  "3 Fingers in the Dark"  I  „Adaya Godlevsky & Haggai Fershtman“  I  „VIENNA IMPROVISERS ORCHESTRA“  I  „moersterclass!“  I  „Hunter Hunt-Hendrix: Origin of the Alimonies“  I  „Alex Zethson Ensemble – Some Of Them Were Never Unprepared“ waren für mich die herausragenden Festivalgruppen in der Konzerthalle. Unverkennbar war, das deutlich mehr Streicher*innen und Stimmen die Gruppen bereicherten und eine sogenannte Verschmelzung zwischen Jazz und Klassik und anderen tollen Musikstilen immer wieder zu einem eigenen Ganzen mutierten. Eine Musik-Erlebnis-Bereicherung ohne gleichen hat hier stattgefunden und die Auswahl der Festivalgruppen kann man nur als Weitsichtig und Ästhetisch bezeichnen.
 
Tim Isfort und sein FestivalTeam entwickeln das MoersFestival immer weiter und vor tollen Musik-Überraschungen ist man nirgendwo in der Stadt Moers sicher. Nach einem zu Anfangs zögerlichen Kartenverkauf entwickelte es sich von Festivaltag zu Festivaltag immer besser. Wer erwartet dass sich ein bestimmter Mainstream entwickelt täuscht sich hier gewaltig. Auch wurde auf große Namen verzichtet, denn das Angebot an unvergleichlich tollen Musiker*innen in der Welt die wirklich „Neues“ wagen ist so groß, das man nur zugreifen muss.
 
Wie immer gab es von dem Einen oder Anderen heftige Kritik wie das Festival abläuft und organisiert wurde, nur nach meiner Jahrelangen Erfahrung als Moers-Festival-Teilnehmer wurde immer von den gleichen Unzufriedenen gemeckert und das Festival für Tod erklärt. Ein Festival läuft sich aber nur Tod, wenn alles immer nach dem gleichen Ablauf geschieht. Moers, bedeutet immer eine Weiterentwicklung und der Blick in die musikalische Zukunft.
 
Wünsche dem Festivalteam für 2023 viel Glück und wieder ein tolles Programm.

 
Text & Fotos: Kurt Rade


_________________________________________________________________________________________________________________
Jazzahead 2022 in Bremen:
 
Endlich fand die Jazzahead wieder unter der Präsenz von Musiker*innen und Publikum in den Messehallen und vielen Musikorten in Bremen statt. Laut Angaben der Jazzahead kamen 25000 Besucher zu der Messe und Konzerten. Mit über 100 Konzerten bot das Angebot für jeden Gast einen großen Fundus an verschiedenen Richtungen des Jazz.
 
Durch den Umzug in andere Messe-Hallen, lagen die Orte der Showcase Veranstaltungen weit auseinander. Coronabedingt fanden die Konzerte oft zum gleichen Zeitpunkt statt um die Publikums-Konzentration auf ein Minimum zu konzentrieren. So kamen am Tage für jeden Besucher einige Lauf-Kilometer zusammen.
 
Auffällig war dass der Andrang an Publikum und Messeteilnehmern nicht so gedrängt war wie vor Corona. Die Fachmesse war dadurch überschaubarer, denn es gab auch weniger Messestände. Die Musiker*innen hatten nun mehr Zeit ihre Gespräche intensiver zu führen. Vermutlich wird im nächsten Jahr wieder mit mehr Zulauf gerechnet werden müssen.
 
Das Gastland Kanada präsentierte sich mit einem großen Stand und zahlreichen Jazzern die mit angereist waren. Beeindruckend die verschiedenen Konzerte der kanadischen Jazzer, die Konzerte alle hoch qualitativ. Die Palette der Stilrichtungen war breit gefächert und präsentierte gekonnt die Vielfalt des kanadischen Jazz.
 
Die Verleihung des Jazzpreises fand einen Tag vor der Eröffnung der Messe statt und soll im nächsten Jahr während der Messe stattfinden. Eine wirklich gute Idee, um mehr Publikum einzubinden. Positiv zu bemerken ist die deutliche Verjüngung der Konzertbesucher*innen wodurch die Messe und das Festival mehr an Attraktivität für die Zukunft gewonnen hat.
 
Bei den Gesprächen mit den Musiker*innen war festzustellen dass coronabedingt viele Booker und andere Agenturen nicht mehr auf der Messe vorhanden waren oder nicht mehr existieren. Die Wichtigkeit der Jazzahead zeigt sich hier wieder deutlich um Kontakte knüpfen zu können.
 
Die Entsetzlichkeit des Russlandkrieges gegen die Ukraine war überall spürbar und ein großes Gesprächsthema unter den Messeteilnehmern und Besuchern. Am Stand der Ukraine wurde viel diskutiert wodurch die Musik oft leider in den Hintergrund trat. Ausgedrückt mit den Worten der Geschäftsführerin Ina Keßler: „Wie uns die Pandemie gezeigt hat, können Veränderungen jederzeit eintreten – auch der russische Krieg gegen die Ukraine macht alle besorgt und sprachlos. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass Musik Brücken zwischen verschiedenen Welten schlägt, zwischen Menschen und Ländern, politischen Meinungen und Mentalitäten, Kulturen und unserem historischen Erbe. Letztendlich sind wir alle Menschen und sollten uns gegenseitig respektieren. Aus diesem Grund blicken wir mit einer positiven Stimmung nach vorne. Wir sind neugierig darauf, die aufstrebenden neuen Künstler*innen sowie die erfahrenen Großmeister*innen aus Deutschland der ganzen Welt zu präsentieren.“   
 
Hoffen wir dass der Krieg im Jahre 2023 Geschichte ist und wir Frieden in Europa haben.
 
Jazzgala in Bremen:
 
Das im Art Déco-Stil gebaute, wunderschöne Konzerthaus Die Glocke, im Herzen der Bremer Innenstadt, war vielleicht nicht unbedingt der absolut passende Spielort für den Auftritt von Malika Tirolien. Denn was die in Guadeloupe in der Karibik geborene und im kanadischen Montreal lebende Sängerin und Musikerin auf der Bühne des altehrwürdigen Hauses abzog, passt eher in einen engen Club, wo junge Leute dichtgedrängt um die Bühne stehen können. Denn ihre Musik ist hip, tanzbar, eine mitreißende Melange aus englischsprachigem Soul, R&B, Jazz und Funk. Bis Tirolien anfängt, plötzlich auf Französisch zu rappen, gepusht von ihrer Band mit Schlagzeug, E-Gitarre, Keyboard, Synthie-Bässen und ihren zwei Backgroundsängerinnen.
 
Diese Frau hat Ausstrahlung, eine tolle wandelbare Stimme, die Musik ist frisch und packend. Für manche des eher gesetzten Publikums war das wohl ein wenig zu viel, sie verließen das Konzert mittendrin. Die meisten aber blieben bis zur Zugabe und feierten die Sängerin am Ende frenetisch den Höhepunkt der dem diesjährigen Partnerland Kanada gewidmeten Jazzgala der jazzahead! 2022, die von der Sängerin, Songschreiberin und Pianistin Laila Biali und ihrem Trio nett eröffnet wurde. Hängenbleiben aber tut vor allem der Auftritt von Malika Tirolien.
 
Die Showcases sind wie immer eine große musikalische Bereicherung des Festivals. Es waren alles ausgesprochene Spitzen-Bands am Start und die Auswahl zu treffen, zu welchem Konzert gehe ich denn jetzt? war sehr schwierig. Es ist schon bewundernswert, wie sich im Jazz immer wieder neu erfunden wird und die Eingebungen neue Wege zu gehen reichhaltig sind. Hervorzuheben muss man niemanden, wer die Möglichkeit hat die Bands live zu erleben sollte das unbedingt tun.
 
Zur Überraschung wird „Deutschland“ das Gastland 2023 sein. Die Vielfalt an Jazz Musiker*innen ist inzwischen so angewachsen und die Qualität so hervorragend, dass es von den Organisatoren nicht übersehen werden kann. Sehr beeindruckend ist mit welcher Macht und Geschwindigkeit von den Musikerinnen die Jazzbühne erobert wird. Ihre Kreativität und Ideenreichtum sind bewundernswert und mischen die Jazzszene richtig auf.
 
Man kann mit Spannung und Erwartung der Jazzahead 2023 entgegensehen und wünschen den Organisatoren und Organisatorinnen viel Erfolg und ein Glückliches Händchen.

 
Text: Kurt Rade & Christoph Giese,  Fotos: Kurt Rade


_____________________________________________________________________________________________________________________________
 

 
 

Orgel zu Mittag in der St. Petri Kirche in Dortmund, immer freitags von 13–13.45 Uhr
 
Thorsten Töpp – Konzertgitarre
Micha Schillings – E-Gitarre & Live Elektronik
 
Überrascht hat mich, das es diese Konzerte in der St. Petri Kirche jeden Freitag gibt. Die Programme sind sehr vielfältig und abwechslungsreich.
 
Die Musiker Thorsten Töpp und Micha Schillings sind ein eingespieltes Gitarrenduo, das schon in den 1980er Jahren seine Wurzeln hat. Nachdem Micha Schillings in Berlin eine neue Heimat gefunden hatte, gab es eine längere Spielpause die aber nun beendet wurde. Dem erneuten Zusammenspiel ist diese Spielpause nicht anzumerken, denn äußerst Virtuos und dynamisch war das Auftreten des Duos.
 
Das Programm beinhaltete Kompositionen von Ralph Towner, Vincenzo Capirola, Albert Dlugoraj, John Abercrombie und natürlich Eigenkompositionen von Töpp und Schillings.
 
Durchgehend wurden alle Kompositionen ruhig und sehr Gefühlvoll gespielt. Das Konzert glich einer Meditation die den Kirchenraum mit einer wunderbaren Stimmung füllte. Die ausgefeilte Spieltechnik beider Musiker ergab einen besonderen Sound und die Eigenkompositionen, modern mit phantastischen Melodiebögen.
 
Es gibt noch weitere Konzerte des Duos in Duisburg und ist sehr zu empfehlen !!!!!!!!!!!!
 
 
https://stpetrido.de/cms/index.php/programm/konzerte
Die Konzerte sind Eintritt frei, eine Spende wird erbeten
 
Text & Fotos: Kurt Rade


__________________________________________________________________________________________________________


Zurück zum Seiteninhalt